Das lebendige Gespräch VOM UNVERMEIDLICH STERBLICHEN ZUM EWIG LEBENDEN. BEWUSSTSEIN UND PERSÖNLICHKEIT

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Text des Programms “Vom unvermeidlich Sterblichen zum ewig Lebenden. Bewusstsein und Persönlichkeit.”

 

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Das lebendige Gespräch Seiten 107-119

Die Persönlichkeit wird immer für Gott, stehen, während das Bewusstsein sich immer gegen Gott stellt. ___________________ T. Igor Michailovich, bezüglich der Frage zur Weltverschwörung erwähnten Sie, dass es priesterliche Gruppierungen gibt, die schon seit über einem Jahrhundert vom 9.Tag träumen. IM: Was bedeutet der 9.Tag? Der Traum des Systems vom 9.Tag besagt, wenn am 8. Tag die Seele nicht in den menschlichen Körper, wie in einen Behälter einzieht, bleibt der Behälter leer. Dann wird die Seele am 9.Tag nicht mehr einziehen können. So würde das System in diesem nicht vollwertigen Menschen etwas erschaffen und entwickeln, was vom System als  Gott“ bezeichnet wird - eine unsterbliche, materiell manifestierte Kreatur, die ihrer Kraft nach Gott gleich wäre (bzw. es würde weitere Illusionen schaffen können und diese unendlich aufrechterhalten), oder einem Anti-Gott, so zu sagen.

Das lebendige Gespräch Seiten 96-107

IM: Wir haben davon bereits mehrmals gesprochen, dass das Bewusstsein als Teil des Systems immer etwas aufdrängt. Es ist aktiv, es zwingt, es nötigt, es verführt. Die geistliche Welt gibt es einfach. Es genügt einem Menschen sich zu beruhigen, sich von den Gedanken zu entfernen, um zu verstehen, dass er seine Gedanken beobachten kann. Genau derjenige, der sie beobachtet ist eben die Persönlichkeit.

Das lebendige Gespräch Seiten 85-96

Т: Igor Michailowitsch, die Menschen stellen oft solche Fragen und sind nach den Antworten verwirrt. Zum Beispiel, "was ist das Ich?“ oder "wenn mein “Ich” mit dem Körper nicht verbunden ist, wie höre ich dann?», oder "wie kann ich mich denn selbst hören?» Oder "wie kann das Ich den Zustand des eigenen Bewusstseins beobachten?“ Sie stellen auch solche Frage: wo bin “Ich” als  Persönlichkeit, und wie kann die Persönlichkeit als Geist unterscheiden, wo mein Bewusstsein ist?“ Überhaupt – „Wie funktioniert das Bewusstsein?“ „Wie ist das Leben der Persönlichkeit  als Geist?“ Nun, es kommen auch sehr viele andere Fragen.  Menschen haben einfach ein Unverständnis in diesen Aspekten.

Das lebendige Gespräch Seiten 73-85

Т: Igor Michailowitsch, für sehr viele Menschen erweist sich die Frage nach der Bedeutung der Aussage "Gott schuf den Menschen nach seinem Ebenbild" als überaus wichtig. IM: Die Frage ist interessant. Viele sind besorgt. Was bedeutet die Aussage “nach dem Bild und Ebenbild”. Für ein tieferes Verständnis, denke ich, wird es besser sein sich zum Beispiel an die Bibel zu wenden - an das Alte Testament, das erste Kapitel im Buch Mose, in dem beschrieben ist, wie  Gott sich entschieden hat den Menschen zu erschaffen, nachdem das Licht von der Finsternis getrennt wurde, bzw. nach der Schöpfung der Welt. Wie wir wissen, es geschah am sechsten Tag der Schöpfung: “Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei”. Es gibt dort noch eine sehr interessante Erwähnung,  “Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie - einen Mann und ein Weib.” Hier entsteht aber die Frage, was bedeutet "zum Bilde Gottes?” Wir griffen bereits mehrmals diese Frage in den Erörterungen und in anderen Sendungen auf, weil viele es buchstäblich so interpretieren, dass der Mensch nach dem Bild und Ebenbild Gottes geschaffen ist. Da  gibt es eben wie immer solche Uneinigkeit im Bewusstsein. “Gott hat nach eigenem Bild und Ebenbild erschaffen” - das Bewusstsein nimmt sich selbst wie das Bild und Ebenbild Gottes wahr.

Das lebendige Gespräch Seiten 62-73

Т: Igor Michailowitsch, dieses Wissen über das System, von dem Sie berichtet haben, das Wissens eines Beobachters außerhalb des Systems, das ist sehr wertvoll. In diesem Zusammenhang verstehst du, inwiefern das System die Aufmerksamkeit der menschlichen Zivilisation im eigenen Dickicht fortführt. Es entfernt die Menschheit immer mehr vom Hauptziel der Existenz - von der geistlichen Entwicklung. Das einfache Beispiel aus der erwähnten Primatologie, als Menschen glaubten, dass Verstand und Intellekt das Wertvollste in ihnen wäre, ohne sich mit der Natur der Herkunft eigener Gedanken zurecht zu finden. Sie versuchten einem Affen das Denken beizubringen. Die Sache ist jedoch nicht weiter vorgerückt als die Natur des Primaten bzw. des primitiven Intellekts. Jetzt werden aber Versuche unternommen, einer Maschine das Denken beizubringen. Man versucht einen  sich selbst auszubildenden künstlichen Intellekt zu erschaffen,  einen Verstand, welches die psychischen Prozesse des Menschen imitieren und das intellektuelle Verhalten modellieren kann. Man kann sagen - welches den Menschen sogar übertreffen würde.

Das lebendige Gespräch Seiten 51-62

T: D.h., wenn der Mensch zum Teilnehmer dieser illusorischen Spiele des Bewusstseins wird, wird er zweifeln und Angst haben…  IM: Die Zweifel und die Ängste kommen immer vom Bewusstsein. Das Bewusstsein nimmt das Geistliche nicht wahr. Warum wird es von der Magie angelockt? Weil es etwas ist, was über den Rahmen des Versandes vom Bewusstsein hinausgeht: „hier ist etwas erschienen, so ist es passiert“ usw. Wahre Magie manifestiert sich auf ganz andere Weise und sie ist für das Bewusstsein praktisch unbemerkbar. Das Bewusstsein nimmt sie als natürliche Prozesse wahr.

Das lebendige Gespräch Seiten 40-51

IM: Das ist eine gute Frage: “Was sehen die Menschen nicht?“ Alles sehen sie nicht. In der Tat, wenn wir den Menschen als Persönlichkeit, als Zuschauer, der im Theater des Lebens anwesend ist nehmen, sieht der Mensch nicht das Wichtigste. Die Menschen sehen nicht, dass sie die Persönlichkeiten sind. Die Menschen sehen und verstehen nicht, dass sie wirklich unsterblich werden können. Sie sehen und verstehen das Elementare nicht – wofür sie hier sind, worin der Sinn ihrer Existenz liegt. Was weckt das Vertrauen in ihnen? Das Gewohnte: an das sie sich von Kindheit an gewöhnt haben, an das, was ihnen beigebracht wurde. Was wurde ihnen beigebracht?

Das lebendige Gespräch Seiten 28-40

IM: Das geistliche Sehen -  ist die    Wahrnehmung der Realität. Wenn ich versuche dieses zu erklären, kann ich die Menschen einfach verwirren, weil das Bewusstsein (die Einbildung, die Halluzination des Bewusstseins) immer die gewöhnlichen Formen malt: die, die wir uns vorstellen können, die wir sehen.  

Das lebendige Gespräch Seiten 17-28

IM: Generell wurde in den spirituellen Praktiken verschiedener Religionen besondere Aufmerksamkeit dem Thema der Erlösung von illusorischen Bildern gewidmet.  D. h., sowohl im Christentum wie auch im Islam, auch im Buddhismus und in den älteren Religionen wurde besonders betont, dass es vor allem in den spirituellen Praktiken keine  dreidimensionalen Bilder geben soll.  

Das lebendige Gespräch Seiten 11-17

Wer  widersetzt sich? Das Bewusstsein widersetzt sich. Wir haben bereits besprochen, dass das Bewusstsein allem, was in Zusammenhang mit der jenseitigen Welt (Welt Gottes) steht, immer Widerstand leistet. Weshalb? Weil dem Bewusstsein der Weg dorthin versperrt ist, und das ist für dieses schrecklich, deshalb entstehen derartige Probleme.

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