Das lebendige Gespräch Seiten 11-17

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IM: …Wer widersetzt sich? Das Bewusstsein widersetzt sich. Wir haben bereits besprochen, dass das Bewusstsein allem, was in Zusammenhang mit der jenseitigen Welt (Welt Gottes) steht, immer Widerstand leistet. Weshalb? Weil dem Bewusstsein der Weg dorthin versperrt ist, und das ist für dieses schrecklich, deshalb entstehen derartige Probleme.

T: D.h., zu Lebenszeiten des Propheten wurde er nicht immer verstanden.

IM: Er wurde von denen verstanden, die nach Gott strebten. Diejenigen jedoch, die nach den Gesetzen der Materie lebten, die die um die Macht rangten, nutzten seine Lehre aus, um ihre eigenen Richtungen und manipulative Schulen zu schaffen. Das sind Menschen, die die Kraft ihrer Aufmerksamkeit nicht an der richtigen Stelle investieren und nach den Gesetzen des Bewusstseins leben.

T: Igor Michailovich, um den geistlichen Weg zu beginnen, von der ersten Berührung mit Gott bis zum Leben in der geistlichen Welt, benötigen wir anscheinend Instrumente. Bei einem sind es Gebete, meditative Techniken. Wobei dies zu allen Zeiten von der Antike bis zu den modernen Religionen hervorging. In der Philosophie kann man sehr Vieles finden… Nimmt man Platon, der in Ägypten auf der Suche nach mystischen …

IM: Er suchte aber nicht den Weg zu Gott. Er suchte nach den Mitteln der Manipulation…

(Die Anmerkung des Redakteurs: im Studio ist das Licht ausgegangen).

IM: Ja, nun hier seht Ihr also, das Licht wurde ausgeschaltet. Das System ist immer dagegen, dass man die Wahrheit sagt. Etwas wird immer unternommen. Das ist im Prinzip ihre gesamte Magie… So, wir sind gerade bei Platon stehen geblieben. Platon war nicht auf der Suche nach einem Weg zu Gott, er war auf der Suche nach den Mitteln der Manipulation – nach der Magie, nicht mehr.

T: Was ist mit den Menschen, die aber tatsächlich den Weg zu Gott suchen? Ich komme noch einmal darauf zurück, dass jede Religion ihre eigenen Instrumente anbietet: die Meditationen, die Gebete…

IM: Das liegt aber daran, dass es wiederum traditionsbedingt ist, in welcher Religion welche Instrumente vertretbar waren. Irgendwo werden mehr meditative Praktiken, irgendwo Gebetspraktiken angewendet. Aber in Wirklichkeit sind alle bestrebt, die sinnliche Wahrnehmung zu erlangen. Z.B., die Gebetzustände, die wir bereits in einer der Sendungen angesprochen haben. …oder das Jesusgebet - zum Erreichen der sinnlichen Wahrnehmung.

Außerdem gibt es auch Mantras. Es ist im Prinzip das gleiche Gebet, in welchem zeitlang ein und dieselben Worte wiederholt werden, um zuerst assoziative und später dann wirklich wahre Tiefgefühle hervorzurufen. Auch einige Meditationen sind darauf ausgerichtet, die Ordnung des eigenen Bewusstseins zu verstehen. Nachfolgend ging man zu spirituellen Praktiken über, um eben den geistlichen Weg oder die Sinneswahrnehmung zu erreichen. All dies nennt man der geistliche Weg. Das ist genau der geistliche Weg, d. h., wenn der Mensch danach strebt… Der Unterschied zwischen all den Instrumenten ist im Grunde groß; doch der Kern, worauf sie im Allgemeinen gerichtet sind, ist einer. Wenn wir altertümliche Schulen nehmen, war alles einfacher.

Video Titel

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Vom unvermeidlich Sterblichen zum ewig Lebenden

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IM: Was führt uns zu Gott? Der Weg zu Gott liegt über die spirituelle Praktik. Was kann man wiederum als spirituelle Praktik bezeichnen? - Eigentlich alles. Man kann das autogene Training, die Meditation und das Gebet als spirituelle Praktik bezeichnen. Das ist die Arbeit an sich selbst für das Erkennen der geistlichen Welt.

Manche Menschen schreiten sehr leicht und schnell voran. D.h., sie können das Wesentliche dieses Prozesses erkennen und gehen sehr schnell zur sinnlichen Wahrnehmung über. Das ist etwas schwierig. Wenn wir ein Kollektiv nehmen, kann es einer von Tausend sein. Die anderen, wenn sie dieses Bedürfnis haben und danach streben, müssen einen längeren Weg gehen, der sich über die Jahrtausende bewährte. Das sind das autogene Training, meditative Praktik. Die Herangehensweise soll seriös, wie mit einem Instrument, sein. Im Weiteren kommen natürlich die spirituellen Praktiken hinzu. Dieser Weg ist nicht so schwer. Man braucht dafür keinen großen Zeitraum, wenn man fleißig übt und danach strebt. Es gibt aber noch ein Problem, das darin besteht, dass die Menschen diesen Weg nicht gehen wollen. Das Bewusstsein steht ihnen im Weg. Sie werden nicht mal ein qualitatives autogenes Training durchführen, werden aber darüber reden und es machen wollen.

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Vom unvermeidlich Sterblichen zum ewig Lebenden

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IM: Wir haben über die Etappen des Weges eines Menschen gesprochen, der ein inneres Bedürfnis hat, aber sein Bewusstsein nicht zügeln kann. Was ist notwendig? Seit Jahrhunderten existierte eine gut geprüfte Formel: mit moderner Sprache gesagt: autogenes Training, Meditation, spirituelle Praktik. Früher hatte autogenes Training einen anderen Namen. Es hat vieles, von Menschen Ausgedachtes beinhaltet. Prof. Schulz hat die ganze ausgedachte Philosophie, die ganze Metaphysik, die früher dem banalen autogenen Training zugeschrieben wurde, verworfen. Er hat das alles verworfen und hat eine einfache Formel der Selbstsuggestion entworfen. Das ist alles. Das ist die Arbeit des Bewusstseins mit dem eigenen Körper. Es war der erste Grundschritt.       

Die zweite Etappe ist die meditative Praktik, bei der die Arbeit mit dem Bewusstsein erfolgt. Dadurch erkennt man das Bewusstsein. Es gibt noch mehr komplizierte Techniken des autogenen Trainings (das ist die Arbeit mit den Chakras usw.). Was sind es für Praktiken? Das ist lediglich ein fortgeschrittenes autogenes Training. Beim autogenen Training arbeitet man mithilfe des Bewusstseins mit dem eigenen Körper. D.h., der Mensch lernt die Kraft seiner Aufmerksamkeit richtig zu investieren, die Aufmerksamkeit umzuleiten und sich auf einen bestimmten Körperteil zu konzentrieren.

Im Weiteren, in der meditativen Praktik arbeitet man mehr mit dem eigenen Bewusstsein. D.h., der Mensch diszipliniert sein Bewusstsein und arbeitet in den ersten Etappen natürlich auch mit dem Körper. Das ist wie das autogene Training. Hinzu kommen die Empfindungen und die Wahrnehmung der Energieflüsse und des Funktionierens der Chakras usw. Im Grunde genommen ist das alles autogenes Training. Das war die Erläuterung einer meditativen Praxis.

Die spirituelle Praxis ist eine rein geistliche Praxis, hier spielt das Bewusstsein keine Rolle mehr. Das ist die sinnliche Wahrnehmung. Es gibt einen Übergangszustand… der veränderte Zustand des Bewusstseins. Was ist ein veränderter Zustand des Bewusstseins? Das sind Formen des Bewusstseins. Das ist dasselbe Bewusstsein, aber mit einer anderen Wahrnehmung. Das ist aber keine Freiheit der Persönlichkeit. 

T: D.h., dass ein veränderter Zustand des Bewusstseins einfach die Änderung z.B., der Frequenz ist...

IM: Das autogene Training, die Meditation, die Hypnose und Anderes. Das sind alles die Instrumente des Bewusstseins, nicht mehr. Die spirituelle Praktik beginnt jenseits der Wahrnehmungsmöglichkeiten des Bewusstseins.

In der Sprache der Physik, funktioniert unser Bewusstsein aktiv in der Dreidimensionalität. Es kann die Prozesse bis zur 6. Dimension ergreifen. In höheren Dimensionen kann das Bewusstsein nicht funktionieren. Die höhere Magie geschieht eben in der 6.Dimension, wenn mithilfe des Bewusstseins, mittels Suggestionen und mit Anwendung von zusätzlichen Kräften der Mensch auf diese Welt oder auf die anderen Menschen einwirken kann. Das ist kein Geheimnis. So etwas gab es seit jeher. Oberhalb der 6. Dimension funktioniert das Bewusstsein nicht, weil dort die Einwirkung der geistlichen Welt beginnt.

Die spirituelle Praktik ist nicht das Abschalten des Bewusstseins. Wenn du dein Bewusstsein ausschaltest, hörst du auf, die dreidimensionale Welt wahrzunehmen. Ohne Bewusstsein wirst du sie nie wahrnehmen. Das Bewusstsein ist ein Vermittler zwischen der Persönlichkeit und dieser Welt. Dank des Bewusstseins kommunizierst du, kannst du sehen, spüren, genießt diese Welt oder wirst von ihr enttäuscht. Du lebst in dieser Welt oder existierst in ihr, so kann man es sagen. Jeder wählt für sich. Das Bewusstsein ist ein notwendiges Instrument für die Kommunikation in der Dreidimensionalität. Eine spirituelle Praxis stellt nicht das Abschalten des Bewusstseins dar, sondern das Herausgehen der Persönlichkeit jenseits der Grenzen, in denen das Bewusstsein funktionieren kann.

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Die spirituelle Praxis - ist das Herausgehen der Persönlichkeit

 jenseits der Grenzen, in denen

das Bewusstsein funktionieren kann.

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IM: Die dritte Etappe ist die reine spirituelle Praxis, wenn der Mensch bereits erkennt, dass er die Persönlichkeit ist. Erst wenn der Mensch dies meistern konnte, begann er schließlich zu verstehen und zu begreifen, dass er die Persönlichkeit ist, dass er zu dem wird, der sein Bewusstsein steuern kann, der die ihm angebotenen Gedanken wählen kann: wahrzunehmen oder nicht.

Dieser Prozess wurde steuerbar, dann kam die sinnliche Wahrnehmung. Der Mensch verstand, wer er wirklich ist. Er leitete die Kraft seiner Aufmerksamkeit auf die sinnliche Wahrnehmung der geistlichen Welt in seinem Inneren um. Das ist keine Suche im Äußeren, sondern im Inneren. Schließlich führte es zur Offenlegung der großen Geheimnisse, wie man es früher sagte. Wer sagte aber das? Das Bewusstsein sagte es den Menschen: “Du kannst es ohne einen Lehrer oder ohne sonst noch jemanden nicht erlangen, weil das ein großes Geheimnis ist… Man braucht zwanzig Jahre meditativer Praxis, um zu einer spirituellen Praxis überzugehen. 

In Wirklichkeit ist alles einfach. Wiederum kommt das Verständnis allmählich, dass der Mensch eine Persönlichkeit ist und nicht das Bewusstsein darstellt, dass er lediglich der Zuschauer im Schattentheater ist. Manche Menschen begreifen es sehr schnell, das sind aber Einzelfälle. Meistens kommt es langsam und allmählich, und oft verwirren sich die Menschen. Das Bewusstsein stört sie oft, erzählt ihnen: “Nein, es ist nicht so. Es wird nicht klappen“. Diejenigen, die wirklich zu Gott streben, die nach Erkennung streben, erkennen es leicht und schnell. 

T: D.h., der Mensch erlernt die spirituelle Praxis bereits mit Hilfe der Tiefgefühle...

IM: Die geistige Praxis wird von den Tiefgefühlen erfüllt, denn sie wird nicht mit Hilfe des Bewusstseins ausgeführt. Die Skeptiker und die Bewunderer der Bestätigungen, das heißt, nicht die, die es wünschen selbst zu begreifen, sondern die, die Bestätigungen suchen. Und wer sagte etwas darüber?“ Solche Bürger können freilich in der Geschichte der geistigen Väter, der Menschen, die etwas erreichten, blättern und sie werden sehen, wie sie die spirituelle Erfahrung der Geistlichen Welt beschrieben. Was ist während der Ausführung des Gebets oder der Meditation notwendig? Jeden beliebigen Gedanken, jede beliebige Emotion wegzufegen; sei sie noch so gut oder sei sie schlecht. Das heißt, dass alles, was vom Verstand abstammt, abgelehnt wird, und nur mit den Gefühlen begreifst du die Geistige Welt. Und ganz gleich wer was erzählt - es ist ein einheitlicher Weg, weil das Bewusstsein die Geistliche Welt nicht begreifen kann. Es ist genauso wie das Feuer und das Wasser, wirklich banal - es sind unvereinbare Dinge.

Und sehr viele gingen diesen Weg. Aber das Bewusstsein einiger Zuschauer kann sich auch jetzt empören: „Was sitzen die da und erzählen, - oder ähnliches. - Die heiligen Väter hatten niemals ein autogenes Training gemacht und auch nicht meditiert. Sie beteten und erkannten.“ Natürlich erkannten sie. Aber wenn wir den ganzen Flitter entfernen, was bleibt dann noch übrig? Übrig bleibt - Mantra. Also Gebet, Mantra — die Wiederholung von ein und demselben mit dem Ziel, den Gebetszustand zu erreichen. Dieser Gebetszustand ist an sich die sinnliche Wahrnehmung. Sie entwickelten später diese allmählich weiter und erkannten so die Geistliche Welt. Ich hätte jedoch den mit uns auf der anderen Seite des Bildschirms Streitenden eine Frage gestellt: „Und wie viele heiligen Väter haben es tatsächlich erlangt?“ Nur wenige. Und von denen, die darüber schrieben (öffnen wir die Schrift und sehen nach dem menschlichen Wort, auch wenn sie sogar in Zeichensprache aufgeschrieben wurde)... Es ist leicht zu sehen, wer und was begriff, und wer von wem was abschrieb, um eine Bedeutsamkeit zu erreichen. Und warum geschieht so etwas? - die Nachahmung, das Streben danach, zu scheinen und nicht zu sein, und ähnliches.

In Wirklichkeit jedoch sind alle Religionen eins. Es gibt Einen Gott und alle gehen dadurch. Es ist nicht möglich zu Gott auf anderem Weg zu kommen, als nur durch sich selbst, das Bewusstsein ablehnend und Gott begreifend.

Jeder, sogar der geringste Gedanke während des Gebets, macht das ganze Gebet zunichte. Ist es nicht so? Ja so ist es. Wer sagte nichts darüber? Nur derjenige, der es nicht versteht, derjenige der durch den Verstand redet. Mit dem Herzen muss man anklopfen. Aber wiederum, was ist es für ein Ausdruck „mit dem Herzen anklopfen“? Das bedeutet doch nicht etwa … das Herz ist ein Organ. Das alles war eigentlich in Wirklichkeit eine Metapher. Man sprach gerade über eine sinnliche Wahrnehmung, weil man dem Herzen, als einem Organ, das Verständnis der Liebe, der Gefühle und Ähnliches zuschrieb. Und Gott ist Glück, Gott ist Liebe. Die Geistliche Welt ist vor allem, es ist… Derjenige, der es aus der vorigen Sendung verstanden hatte, weiß, was Er ist. Und die übrigen müssten mit dem Verstand kämpfen, es ist sinnlos denen davon zu erzählen, weil wir dafür einfach keine Worte finden werden - nicht, weil sie es nicht wahrnehmen können. Sie sollen es nicht übel nehmen. Ganz gleich wie ich es beschreiben würde, es wird nur eine Wiederholung der Wörter sein. Alles wird zum Banalen zurückgeführt: Die Liebe, das Glück, die Freude, die Unendlichkeit, also … alles nur Wörter, die die Wirklichkeit einengen.

Т: Das heißt, dass der Dialog des Menschen, der Persönlichkeit mit Gott, geschieht gerade …

IM: …mittels der sinnlichen Wahrnehmung. Aber die spirituelle Praxis ist ein Instrument. Das Gebet, die Meditation sind nicht ein Instrument des Umgangs, es ist das Instrument der Errungenschaft des Umgangs. Es ist der Schlüssel, sagen wir, von der Tür hinter welcher sich die Grenzenlose Welt befindet. Man muss einfach lernen, ihn zu benutzen, in die richtige Richtung zu drehen. Man sollte nicht faul sein die Tür zu öffnen. Noch besser jedoch ist es, die Tür auszuhängen und nicht wieder zu schließen.

Т: Igor Michailovich, muss der Mensch mit dem autogenen Training beginnen, um die sinnliche Wahrnehmung entwickeln zu können?

IM: Der Mensch kann damit beginnen, womit er will. Jede Religion hat eigene Grundlagen, die Erfahrung eigener Weisen. Wenn der moderne Mensch es jedoch wirklich wünscht, und wenn er danach strebt, so ist es immerhin viel einfacher die einfachen gewöhnlichen Instrumente zu verwenden, die dem Menschen wirklich helfen in kürzester Zeit dorthin zu kommen, wohin er will.

T: Igor Michailowitsch, z.B., das autogene Training... Wie führt man es richtig durch? Sehr oft, wenn die Menschen sich entspannen, sprechen sie eine solche Anweisung aus, wie: „Ich bin nicht der Körper. Ich bin nicht das Bewusstsein. Ich bin die Persönlichkeit. Ich beherrsche den Körper und das Bewusstsein. Ich bin der Geist“.

IM: Die Menschen begehen sehr oft ähnliche Fehler. Warum? Weil es in der Psychologie beschrieben wird, dass du dir etwas einredest, wie „ich bin mutig“, „ich habe keine Angst“… Im Prinzip baut das autogene Training auf einer banalen Autosuggestion. Das Bewusstsein beginnt bereits tatsächlich nach diesem Programm zu arbeiten. Aber wenn der Mensch sich einreden wird: „Ich bin nicht das Bewusstsein, ich bin der Geist“, so wird sich das Bewusstsein anpassen und wird ihm erzählen: „Du bist schon der Geist, du brauchst nichts mehr, also wirklich… Du bist schon ein Heiliger, oder ein Engel, — also, wie Du willst, abhängig von der Religion wirst du dich so nennen. Was wolltest du? Gott zu erkennen? Hier, bitte schön… hier sind Bilder von Ihm“. Und es wird dir Gott zeigen… in der Dreidimensionalität malen. Und der Mensch wird sich mit diesem Gott unterhalten, mit wem auch immer, mit den bärtigen Heiligen, die zu ihm kommen werden, sitzen und reden, so wie wir beide. So wird er es sehen und sagen: „Das ist DIE Meditation! Das ist stark! Das ist ernst!“ oder „Das ist DAS Autotraining!“ Geist muss man werden und nicht darüber reden.

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Geist muss man werden und nicht darüber reden

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IM: Geist muss man werden, und nicht darüber reden. Man sollte nicht mithilfe des Bewusstseins und seiner Einstellungen das eigene Bewusstsein davon überzeugen, dass du ein Geist bist, da diese Einstellungen vom Bewusstsein gerade die Einstellungen gegen die Persönlichkeit sind.  Erinnerst du dich, als wir über diese „Schauspieler“ und den Zuschauer gesprochen haben? Die Persönlichkeit ist der Zuschauer und „die Schauspieler“ - sind in der Tat das Bewusstsein. Sie teilen sich auf und erzählen… Einer erzählt dem anderen: „Du bist der Geist, Du bist der Geist! Du hast bereits alles begriffen. Schau mal hin, wie schön es ist“. Auf der Stelle verwandelt es sich, wie ein Dämon, in beliebigen Heiligen oder sonst jemanden, ganz gleich in wen. Worüber sprachen die wahren heiligen Väter? Ganz gleich wer auch immer vor dir als Heiligenbild in Menschengestalt erscheinen würde, vertreibe es, weil es ein Dämon ist. Viele haben es nicht ganz verstanden: „Wie geht das? Das ist doch sündhaft, es ist doch... gerade vor dir erschienen“. Niemals würde jemand in der Dreidimensionalität erscheinen. In der Dreidimensionalität gibt es Menschen und Dämonen.

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VIDEO №4

(Anmerkung der Redaktion: Das Video basiert auf den Ausschnitten aus dem Programm „Das Leben“)

IM: Wir sprachen bereits über „die Schauspieler“ auf der Bühne. Die Bilder, die sie vorführen, wofür sind sie? Um eine heftige Emotion in dir auszulösen, in die du deine Aufmerksamkeit investierst. Und je greller das Bild ist, desto mehr Aufmerksamkeit wird investiert. Das ist eine Finanzierung „der Schauspieler“.

Wir haben bereits darüber gesprochen, alles ist einfach. Und hier sind dieselben „Schauspieler“, welche… Ein dicker großer Kerl spielt einen zarten Grashalm. Er stellt es nur dar und drängt es dir auf. Du siehst aber, dass es nicht stimmt. Ebenso fühlt die Persönlichkeit die Nichtübereinstimmung und die Täuschung. Sie will und strebt danach, so wie du danach streben würdest, ein Grashalm im Hof zu sehen, und nicht den dicken Onkel, welcher es darstellt. Richtig? Die Persönlichkeit befindet sich in der tiefen Dunkelheit, bis sie „geistliche Sehkraft, geistliches Hören“ erreicht (es gibt einen derartigen Ausdruck, er passt dazu). Dann sieht sie die Realität. Solange sie jedoch nicht darüber verfügt, befindet sie sich, wie ein kleines Kind, im Saal und hört sich alles an, was man ihr erzählt und das war es.

Jenseits dieses Theaters des Unsinns ist eine weite Welt. Der Einzige aus diesem Theater, wer mit der Geistlichen Welt in Berührung kommen kann - bist du als Zuschauer, d.h. als Persönlichkeit. Sobald die Persönlichkeit als Zuschauer hinter die Tür schreitet, verliert sie ihre „Schauspieler“. Also wirklich, wozu braucht sie die Clowns, wenn es das Wahre gibt? Wozu die Illusion anschauen, wenn es die Realität gibt? Warum nach dem Zeitweiligen greifen, wenn es die Ewigkeit gibt?

 

  
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